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News aus der IT-Welt

EPFL und MIT entwickeln Roboter nach dem Vorbild von Tauchvögeln

Forschende der EPFL und des MIT haben einen Roboter entwickelt, der unter Wasser schwimmt und anschliessend direkt in den Flug übergeht. Als Vorbild dienten tauchende Seevögel. Künftig könnte die Technik die Erforschung schwer zugänglicher Meeresgebiete erleichtern.

KI-Agenten übersehen versteckte Anweisungen in Bildern

Forschende haben eine Angriffsmethode entwickelt, die KI-gestützte Programmierwerkzeuge mit einer harmlos wirkenden Bilddatei täuscht. So lassen sich Zugangsdaten aus Softwareprojekten unbemerkt ausschleusen - obwohl automatische Codeprüfungen keinen Alarm schlagen.

Private Überwachungskameras senden live ins Internet

Viele private Überwachungskameras in der Schweiz senden ihre Bilder für alle sichtbar ins Internet, wie eine "SRF"-Recherche zeigt. Neben Aufnahmen aus der Öffentlichkeit und von Landschaften betrifft dies auch Bilder privater Immobilien und Areale.

Green ernennt zwei neue Geschäftsleitungsmitglieder

Green hat Chris Keller zum Chief Revenue Officer und Jürg Baur zum Chief Corporate Services Officer ernannt. Beide werden damit auch Mitglieder der Geschäftsleitung. Mit dem Schritt bereitet sich der Rechenzentrumsbetreiber auf die nächste Wachstumsphase vor.

Co-CEO von Softwareone übernimmt das Steuer wieder alleine

Raphael Erb wird am 1. August 2026 wieder alleiniger CEO von Softwareone. Seit der Übernahme von Crayon im Juni 2025 hat er das Unternehmen zusammen mit Melissa Mulholland als Co-CEO geführt. Nun ist die Integrationsphase vorbei und die Firma soll wieder eine alleinige Führungsspitze erhalten.

Warum KI-Agenten gute Führung brauchen

Nur unter den passenden Rahmenbedingungen wird die Arbeitswelt 5.0 zum Wegbereiter für nachhaltige Innovation. Dabei ist eine langfristige und wertschöpfende Strategie für Mensch und KI entscheidend.

Emineo ernennt Leiter für neuen Kompetenzbereich

Mit dem Kompetenzbereich Data Intelligence & Artificial Intelligence will Emineo seine Kundschaft bei der strategischen Nutzung von Daten und der Implementierung von KI unterstützen. Die Leitung des neuen Geschäftsbereichs übernimmt Ulrich Gantenbein.

Meta bringt eigenen KI-Chip in Produktion

Meta will im September mit der Produktion seines selbst entwickelten KI-Chips Iris beginnen. Der Konzern will damit seine Rechenkapazität bis 2027 verdoppeln und seine Abhängigkeit von GPU-Lieferanten wie Nvidia und AMD verringern.

42 Zürich eröffnet Campus für kostenlose IT-Ausbildung

42 Zürich eröffnet in Zürich-Oerlikon einen neuen Bildungscampus für Softwareentwicklung und KI. Ab Januar 2027 will die gemeinnützige Organisation dort Erwachsene kostenlos ausbilden - unabhängig von ihrem bisherigen Bildungsweg. Das Auswahlverfahren beginnt Mitte September.

Weko nimmt Google ins Visier

Das Sekretariat der Wettbewerbskommission hat Ermittlungen gegen Google aufgenommen. In einer Vorabklärung untersucht es die Abschaffung der Funktion "Choice Screen" auf Android-Geräten. Diese gibt es in der Schweiz nicht mehr, im EWR ist sie jedoch weiterhin verfügbar.

Apple verklagt OpenAI und zwei ehemalige Mitarbeitende

Apple hat eine Klage gegen OpenAI und zwei ehemalige Mitarbeitende eingereicht. Der Tech-Riese bezichtigt den ChatGPT-Entwickler sowie die beiden Personen des Diebstahls von Firmengeheimnissen. Damit eskalieren die Spannungen zwischen den beiden Unternehmen, die bereits seit Monaten spürbar sind.

CEOs wollen bei KI nicht den Anschluss verlieren

Der Druck wächst, rasch in künstliche Intelligenz zu investieren. Laut einer Umfrage von Cisco befürchten fast zwei Drittel der befragten CEOs, beim Ausbau von KI nicht schnell genug voranzukommen. Als grösste Hürden nennen sie unzureichende Infrastruktur, fragmentierte Daten und Sicherheitsrisiken.

Kommando Cyber steigt aus Microsoft Office aus

Das Kommando Cyber will bis Oktober 2026 alle seine Mitarbeitenden mit Opendesk ausstatten. Dabei handelt es sich um eine Open-Source-Alternative zu Microsoft Office. Die Umstellung soll die Abhängigkeit vom US-amerikanischen Tech-Konzern verringern und so die digitale Souveränität fördern.

U-Boot-Lücken gefährden Millionen Geräte

Sicherheitsforschende haben sechs Schwachstellen im weit verbreiteten Open-Source-Bootloader U-Boot entdeckt. Zwei davon könnten Angreifern erlauben, bereits vor dem Start des Betriebssystems Schadcode auszuführen und Sicherheitsmechanismen zu umgehen.

KI-Modelle versagen bei mehrstufigen Angriffen

US-Netzwerkausrüster Cisco hat KI-Modelle auf ihre Widerstandsfähigkeit gegen mehrstufige Angriffe untersucht. Während viele Modelle in standardisierten Sicherheitstests gut abschneiden, lassen sie sich unter realistischeren Angriffsbedingungen deutlich häufiger überwinden.

EU-Kommission kritisiert suchtförderndes Design von Instagram und Facebook

Die EU-Kommission verdächtigt Meta, gegen den Digital Services Act zu verstossen. In einem vorläufigen Entscheid kritisiert sie das Design von Instagram und Facebook, das User abhängig machen soll. Demnach müsste Meta strengere Massnahmen ergreifen, um Suchtgefährdete - insbesondere Minderjährige - zu schützen.

OpenAI richtet ChatGPT auf Geschäftsprozesse aus

OpenAI erweitert ChatGPT mit dem neuen Agenten ChatGPT Work. Dieser soll app- und dateiübergreifend komplexe Aufgaben erledigen sowie Dokumente, Präsentationen und Tabellen erstellen.

IKRK testet digitales Schutzzeichen für humanitäre Infrastruktur

Das Rote Kreuz will medizinische und humanitäre Infrastrukturen im Cyberraum mit einem digitalen Schutzzeichen kenntlich machen. Das Projekt "Digital Emblem" tritt nun in die nächste Entwicklungsphase ein.

Navvi-Path: Wenn der Athlet zum Mittelpunkt des Datenraums wird

Spitzensportlerinnen und Spitzensportler sammeln heute mehr Daten denn je ? doch oft fehlt der Überblick. Der Anwendungsfall Navvi-Path verknüpft Informationen aus unterschiedlichen Quellen zu einem konsistenten Gesamtbild und gibt den Athletinnen und Athleten die Kontrolle über ihre Daten zurück. Vertrauen schaffen dabei Datenräume und das Gaia-X-Trust-Framework.

Das EPD bringt Spitälern und Pflegeheimen mehr Kosten und wenig Nutzen

Für Spitäler und Pflegeheime ist die Anbindung ans elektronische Patientendossier Pflicht. Doch das Vorhaben ist aufwändig, wie eine BAG-Umfrage zeigt. Im Betrieb bleibt die Kostenbilanz negativ und die Nutzung gering.

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